Assoz. Prof. Dr. Elisabeth Röhrlich

Co-Sprecherin des FSP Globalgeschichte
Mitglied des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen


ZUR PERSON

Elisabeth Röhrlich

Assoz. Prof. Dr. Elisabeth Röhrlich

Universitätsring 1
1010 Wien
Zimmer: O2.125

T: +43-1-4277-40830
elisabeth.roehrlich@univie.ac.at

 Informationen in u:find zu
Short Bio

Elisabeth Röhrlich ist Assoziierte Professorin am Institut für Geschichte der Universität Wien und Co-Sprecherin des Forschungsschwerpunkts Globalgeschichte. Vor Antritt ihrer Tenure-Track-Professur war sie FWF-Elise-Richter-Stelleninhaberin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Röhrlich promovierte 2009 an der Universität Tübingen und hatte seitdem Fellowships u.a. am Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington, dem Deutschen Historischen Institut (ebendort), dem Norwegian Institute for Defense Studies in Oslo und der Monash University South Africa in Johannesburg inne. Ihre erste Monographie zur Außenpolitik Bruno Kreiskys wurde 2010 mit dem Bruno Kreisky Preis für das Politische Buch (Anerkennungspreis) ausgezeichnet. Ihre Arbeiten zur Geschichte der Internationalen Atomenergieorganisation erschienen u.a. in Diplomacy and Statecraft, dem Journal of Cold War Studies, Cold War History und dem IAEA Bulletin. Zuletzt erschien ihre zweite Monographie Inspectors for Peace: A History of the International Atomic Energy Agency (Johns Hopkins University Press, 2022). Röhrlich ist außerdem Herausgeberin eines Sammelbandes zur Migration nach Wien um 1900 (Böhlau 2016) und Review Editor für H-Diplo. 2017 erhielt sie den Förderungspreis der Stadt Wien in der Kategorie Geisteswissenschaften für Wissenschaftler*innen unter 40.

Lebenslauf
  • Seit September 2022: Assoziierte Professorin (Associate Professor with tenure) am Institut für Geschichte der Universität Wien
  • 2017-2022: Inhaberin einer Tenure-Track-Professur (Assistenzprofessorin) am Institut für Geschichte der Universität Wien
  • 2016-2018: Global Fellow (non-resident) am Woodrow Wilson International Center for Scholars, Washington, D.C. (History and Public Policy Program)
  • April 2015–Jänner 2017: FWF Elise-Richter-Stelleninhaberin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien (Projektleiterin)
  • September 2015–Mai 2016: Fellow am Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington, D.C. (in residence)
  • 2015: Fellowship des Norwegian Institute for Defense Studies
  • Oktober–Dezember 2013: Gastwissenschaftlerin an der Monash University, Johannesburg, Südafrika
  • 2011-2017: Lehrbeauftragte und Projektmitarbeiterin bzw. Projektleiterin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
  • 2011: Kurzzeitstipendium am German Historical Institute, Washington, D.C.
  • 2008–2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Demokratiezentrum Wien
  • 2009: Dr. phil., Fakultät für Geschichte und Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • 2003–2008: Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes 
Auszeichnungen (ink. Ehrungen und Preise)
  • Förderungspreis der Stadt Wien 2017 (Kategorie Geisteswissenschaften)
  • Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2009 (Anerkennungspreis)
Soziale Medien

Twitter @roehrlich

Forschung

Forschungsschwerpunkte
  • Geschichte internationaler Organisationen, insbesondere IAEA und UN
  • Technik- und Politikgeschichte des Atomzeitalters und des Kalten Krieges
  • Österreichische Zeitgeschichte in ihren internationalen Kontexten
  • Migration nach Wien um 1900
Projekte
  • Leitung des abgeschlossenen IAEA History Research Project (gefördert vom FWF, dem Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank und der Carnegie Corporation of New York). Zur englischsprachigen Projektwebsite

Funktionen

Aktuelle Herausgebertätigkeiten
Gutachten
  • Mitglied des Review Komitees der Zeitschrift zeitgeschichte
  • Gutachten für Journal of Contemporary History, Cahiers du Monde Russe, International Security, Journal of Strategic Studies, Cold War History, Diplomacy and Statecraft, Routledge, Stanford University Press, Cambridge University Press, Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank, Schweizer Nationalfonds (SNF) und weitere.